Was jetzt gerade blüht....



Die Kornelkirschen leuchten im Moment vielerorts in einem zarten Gelb und sind in großen Büschen im eigenen Garten oder öffentlichen Anlagen zusehen. Sie sind recht anspruchslos, sehr schnittverträglich und bevorzugen kalkhaltigen Boden in sonniger und schattiger Lage. Als sogenannter Frühblüher ist das Gehölz für die Bienen und andere Insekten eine wichtige Nahrungsquelle im zeitigen Frühjahr. Im Spätsommer bildet die Kornelkirsche ovale dunkelrote Früchte, die die Vögel sehr lieben und aus denen sich eine sehr leckere außergewöhnliche Marmelade kochen läßt. Sehr empfehlenswert!





Dann gibt es zur Zeit viele weiß blühende Sträucher mit recht kleinen zarten Blüten : die Schlehe, auch Schwarzdorn genannt. Sie gehört wie die Kornelkirsche zu den Wildgehölzen und ist ebenso anspruchslos. Sie steht am liebsten in der Sonne, maximal im lichten Schatten, verträgt einen leicht sauren, auch trockenen Boden. Als Gärtner/in ist es gut, sich darauf einzustellen, daß die Schlehen sehr gern Ausläufer bilden. Die blaulilafabenen Früchte sind nach dem ersten Frost eßbar und lassen sich wunderbar zu Schlehenlikör verarbeiten. Auch Vögel lieben Schlehen und brüten gern in den schützenden z.T. dornigen Ästen.

Der Frühling ist da!

Üppig, bunt und voller Leben.....











Die Frage ist oft, wann man Rosen schneidet. Die beste Zeit dafür ist im März, wenn die Forsythien dicke Knospen haben und blühen wollen und bevor die Rosenknospen anfangen zu schwellen. Gleichzeitig werden alte abgestorbene Triebe entfernt. Geschnitten wird immer oberhalb des Auges. Es hängt vom jeweiligen Rosentyp anb, wieviel und ob geschnitten wird. Das Foto zeigt eine Wildrose, die überhaupt nicht geschnitten zu werden braucht.
Daneben gibt es noch Beet-, Edel- und Bodendeckerrosen, die um rund zwei Drittel eingekürzt werden. Sind diese Rosen allerding recht alt und haben einen stark verholzten Stamm, werden sie nur höchstens um ein Drittel eingekürzt.
Einmal blühende Strauchrosen werden gar nicht geschnitten, öfter blühende Strauchrosen dagegen um ein Drittel.
Bei mehrmals blühenden Kletterrosen entfernt man nur zu dicht wachsende oder überalterte Seitentriebe.